KI-Analyse des Wirtschaftsplans einer Eigentümergemeinschaft. Wir bewerten Hausgeld, Instandhaltungsrücklage, Kostenverteilung und Risiko für Sonderumlagen – kostenlos in Minuten.
Jetzt kostenlos prüfenDer Wirtschaftsplan einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) legt nach § 28 WEG für ein Jahr im Voraus fest: Welche Kosten erwartet die Gemeinschaft? Wie viel Hausgeld zahlt jeder Eigentümer? Wie werden die laufenden Betriebs- und Instandhaltungskosten verteilt? Er ist damit eines der aussagekräftigsten Dokumente beim Wohnungskauf.
Drei Positionen entscheiden über Ihre finanzielle Belastung: Das Hausgeld (monatliche Vorauszahlung, üblich 2,50–5,00 €/m²), die Instandhaltungsrücklage (Sparbetrag für größere Reparaturen, Empfehlung 7–15 €/m²/Jahr) und der Verteilungsschlüssel (nach Miteigentumsanteil oder Verbrauch).
Kritisch ist vor allem die Rücklage: Ist sie zu niedrig dotiert, drohen Sonderumlagen – einmalige Sonderzahlungen, die bei Dachsanierung, Fassadendämmung oder Heizungstausch schnell fünfstellig werden können. Ein günstiges Hausgeld heute kann Sie morgen mit einer 15.000-€-Sonderumlage einholen.
Wir ordnen das Hausgeld in den marktüblichen Rahmen ein, prüfen die Höhe der Instandhaltungsrücklage im Verhältnis zu Größe und Alter der Wohnanlage, analysieren den Verteilungsschlüssel auf Fairness und flaggen Positionen, die auf Sonderumlagen-Risiko hindeuten. Das Ergebnis: eine klare Einschätzung, ob die monatliche Belastung realistisch ist oder ob der Verkäufer die "wahren" Kosten verschleiert.
Diese typischen Fallstricke prüft unsere KI automatisch
Unter 5 €/m²/Jahr ist bei Altbauten ein deutliches Warnsignal. Bei der nächsten Großreparatur folgt die Sonderumlage.
Hausgeld deutlich unter 2,50 €/m² ist verdächtig. Oft werden notwendige Rücklagenbildungen oder Reparaturen einfach nicht budgetiert.
Im Wirtschaftsplan oder Protokoll steht eine anstehende Sonderumlage. Klären Sie vor dem Kauf, ob Sie diese mittragen müssen.
Kosten werden nach Köpfen statt Miteigentumsanteil umgelegt – das kann kleine Wohnungen überproportional belasten.
Ohne Vorjahres-Jahresabrechnung (§ 28 Abs. 2 WEG) können Sie den Wirtschaftsplan nicht validieren.
Offene Hausgelder von Miteigentümern belasten indirekt alle – die WEG muss Reparaturen bezahlen, hat aber weniger Liquidität.
Der Wirtschaftsplan ist die jährliche Kostenprognose der Wohnungseigentümergemeinschaft (§ 28 WEG). Er legt fest, welche Kosten in den kommenden 12 Monaten erwartet werden (Betriebskosten, Instandhaltung, Verwaltung) und wie viel Hausgeld jeder Eigentümer monatlich vorauszahlen muss.
Als Faustregel gilt: pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr mindestens 7–15 € ansparen, bei älteren Gebäuden eher mehr. Die Höhe hängt vom Zustand, Alter und Ausstattung des Gebäudes ab. Eine zu niedrige Rücklage bedeutet: Bei größeren Reparaturen müssen Sonderumlagen gezahlt werden.
Eine Sonderumlage ist eine zusätzliche, einmalige Zahlung aller Eigentümer – meist, wenn die Instandhaltungsrücklage für eine nötige Maßnahme (Dach, Fassade, Heizung) nicht ausreicht. Sonderumlagen im vierstelligen oder fünfstelligen Bereich sind bei älteren Gebäuden mit niedrigen Rücklagen keine Seltenheit.
Das durchschnittliche Hausgeld liegt je nach Ausstattung und Alter der Wohnanlage zwischen 2,50 € und 5,00 € pro Quadratmeter monatlich. Bei Aufzug, Pool, Concierge oder Tiefgarage kann es deutlich höher liegen. Auffällig niedriges Hausgeld ist ein Warnsignal – oft werden dann keine ausreichenden Rücklagen gebildet.
Ja. Mit dem Eigentumsübergang treten Sie in die laufenden Pflichten ein – Sie zahlen ab diesem Zeitpunkt das Hausgeld. Rückstände des Vorverkäufers haften grundsätzlich nicht an Ihnen, beschlossene aber noch nicht abgerechnete Sonderumlagen können Sie aber treffen. Wichtig: die letzten drei Protokolle der Eigentümerversammlung prüfen.
Der Wirtschaftsplan wird vom Hausverwalter (WEG-Verwalter) erstellt und in der jährlichen Eigentümerversammlung durch Mehrheitsbeschluss genehmigt. Bis zur Beschlussfassung eines neuen Plans gilt der Vorjahresplan fort.
Laden Sie den Wirtschaftsplan und die Jahresabrechnung hoch – wir bewerten Hausgeld, Rücklagen und Risiko für Sonderumlagen in Minuten. Kostenlos, ohne Anmeldung.
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